Inspiriert durch eine Passionsaufführung in Sizilien, brachte Gisela Belzer die Idee nach Eppertshausen, etwas Vergleichbares aufzuführen. In ihrer Funktion als Pfarrgemeinderatsmitglied konnte sie für die Aufführung an Karfreitag gezielt um Unterstützung werben. Seit dem Frühjahr 2003 nahmen die Pläne zur Ausgestaltung konkrete Züge an.

Der sizilianische Stil ist eine Freilichtaufführung, die in Straßen und auf öffentlichen Plätzen statt findet.
Der katholische Pfarrer Hr. Harald Christian Röper und der evangelische Pfarrer Hr. Johannes Opfermann unterstützten die Idee von Anfang an.
Der Bürgermeister, Hr. Carsten Helfmann, war nicht nur Unterstützer der Spiele, sondern übernahm die Schirmherrschaft und eine tragende Rolle als Schauspieler.

Die Information über die Wiedereinführung der Passionsspiele in Eppertshausen wurde 2004 durch die Kirchen, Zeitungen und die Vereine verbreitet. Außer den mehr als 70 Laienspielern, 5 Chören und Orchestern sind die zahlreichen Fachleute hinter der Bühne zu nennen. Markus Schledt als Hauptverantwortlicher für die Bühnenaufbauten, Sieghilde Schledt als Kostümbildnerin, Hans Dieter Müller als musikalische Leitung sowie Cordula Brandt als Ansprechpartnerin in biblischen Fragen.

Somit konnte die erste Aufführung der Passionsspiele Eppertshausen moderner Prägung, nach zwei Jahren Vorlaufzeit, am Karfreitag 2006 stattfinden.

Die Gründung des Vereins „Passionsspiele Eppertshausen e.V.“ erfolgte 2009. Derzeit besteht der Verein aus circa 80 Mitgliedern.

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